Umgebung geerbt, Upgrade steht an, oder irgendwas klemmt seit Wochen? Wir helfen remote — aus dem laufenden Betrieb, nicht aus der Folienpräsentation.
Von vSphere 6 bis 9 machen wir alles: Upgrades, ESXi-Neuinstallationen, Firmware-Stände, vCenter-Zertifikate. Geplant läuft das im laufenden Betrieb — VMs per vMotion auf den Nachbar-Host, Host aktualisieren, zurückschieben. Niemand merkt etwas. Wer wartet, bis etwas ausfällt, macht dieselbe Arbeit trotzdem — nur dann mit stehender Produktion.
Geerbte Umgebungen laufen oft nach dem Prinzip „it works, I don't touch it“. Wir schauen ohne Schuldzuweisung drauf: Was ist kritisch, was ist Kosmetik, was kann warten.
Snapshots, die nicht freigeben. vMotion ohne Kapazität. Storage voll, Restore-Ziel fehlt. Wir gehen per Remote-Session mit auf die Kiste — gemeinsam mit deinen Leuten, nicht an ihnen vorbei.
Zu Proxmox, auf neue Hardware oder in ein anderes vCenter — inklusive der Backup-Seite: Beim vCenter-Wechsel gelten alle VMs für die Sicherung als neu, und das Repository muss die neuen Vollsicherungen tragen. Wer das nicht einplant, merkt es mitten in der Migration.
Und weil eine VMware-Umgebung nie nur aus ESXi besteht: NSX, vSAN, Horizon-VDI bis 1.600 gleichzeitige Nutzer, DataCore-Storage, FC-Zoning und die Automatisierung drumherum (PowerShell, Ansible) gehören mit ins Bild. Wir betrachten die Umgebung als Gesamtsystem — nicht als Ticket pro Schicht.
Alles aus den letzten Wochen, alles produktive Systeme:
| Gefunden | Konsequenz |
|---|---|
| Kompletter VM-Traffic auf einer Netzwerkkarte — drei weitere lagen ungenutzt daneben | Redundanz wird geprüft, nicht angenommen. Ein NIC-Ausfall darf kein Totalausfall sein. |
| Zentrales Storage-System ohne eine einzige Benachrichtigung konfiguriert | Alerting eingerichtet — ein sterbender Controller meldet sich, bevor der zweite stirbt. |
| SAN zu 100 % provisioniert, null Puffer | Kapazitätsreserve eingeplant — auch Restores und Migrationen brauchen Platz. |
| Vier Jahre keine Firmware-Updates, „lief ja“ | Lifecycle-Plan mit festen Wartungsfenstern statt Prinzip Hoffnung. |
Keiner dieser Funde war böser Wille — es war nur nie jemand zuständig. Genau dafür gibt es die Zweitmeinung.
Wir betreiben selbst vSphere-Cluster, vSAN und die Plattform hinter unseren Backup-Diensten — Upgrades, Zertifikate, Wartungsfenster inklusive. Die Empfehlung kommt aus dem Betrieb, nicht aus dem Katalog. Und wenn sich herausstellt, dass dein Thema eigentlich ein Lizenzthema ist: auch dafür gibt es eine ehrliche Rechnung.
Sven-Jendrik Timmermann · 7× vExpert · 20 Jahre Backup & Virtualisierung
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