Veeam Pay-per-Use (VPU) · Punktemodell

Was ist eigentlich ein Veeam-Punkt?

In drei Minuten erklärt — so, dass du jedes Angebot selbst nachrechnen kannst.

„Da sind so viele Positionen im Angebot — und ich verstehe nicht eine davon.“ Systemhaus-Chef im Angebotsgespräch. Er hatte recht — deshalb gibt es diese Seite.

Die Antwort: eine Verbrauchseinheit, mehr nicht

Ein Punkt ist nichts anderes als die Einheit, in der Veeam die monatliche Mietlizenz zählt. Jedes Ding, das du sicherst, kostet eine feste Anzahl Punkte pro Monat. Am Monatsende zählst du zusammen, was du wirklich gesichert hast, multiplizierst mit dem Punktpreis — das ist deine Lizenzrechnung. Nicht mehr, nicht weniger.

Was du sicherstStandardEnterpriseEnterprise Plus
Virtuelle Maschine5911
Physischer Server111111
Workstation444
NAS / Fileshare je 500 GB101010

Punkte pro Monat laut Veeam-Preisliste. Mehr Funktionsumfang (Enterprise, Enterprise Plus) heißt mehr Punkte pro VM.

Wächst der Kunde, wächst die Punktzahl. Schrumpft er, schrumpft sie. Keine Dreijahresverträge, keine Lizenz, die dir jedes Jahr das Theater beim Renewal macht.

Ein echtes Beispiel, einmal durchgerechnet

Dein Kunde hat zehn VMs und zwanzig Arbeitsplätze, Standard Edition:

10 VMs × 5= 50 Punkte
+
20 WS × 4= 80 Punkte
=
130 Punkte / Monat× Punktpreis = Lizenzposition

Diese eine Zahl mal dem Punktpreis — fertig ist die komplette Lizenzposition. Den aktuellen Punktpreis nennen wir dir bewusst nicht hier, sondern in deiner Kalkulation: Preise ändern sich, diese Seite bleibt online. Aber die Formel hast du jetzt, und die ändert sich nicht.

Und warum stehen im Angebot dann vier Positionen?

1 · Veeam-Punkte

Die Lizenz — genau die Rechnung von oben.

2 · SaaS-Punkte

Microsoft-365-Backup: eigenes Punktesystem, eigener Punktpreis, eigene Zeile.

3 · Setup (einmalig)

Einrichtung, Onboarding, Funktionstest.

4 · Speicher

Wohin die Backups laufen — in den Lizenzpunkten nicht enthalten.

Vier Zeilen, vier Antworten auf vier verschiedene Fragen — Transparenz statt Kleingedrucktem. Das komplette Lizenzmodell mit Paketen und Ablauf findest du auf der Seite Veeam-Lizenzen mieten mit Pay-per-Use.

Häufige Fragen

Kann ich mir die Punkte selbst berechnen?
Ja — genau dafür ist die Formel da: Anzahl Workloads mal Punktwert, über alle Typen summiert. Mit der Tabelle oben rechnest du jedes Angebot in zwei Minuten nach.
Warum zählen Fileshares in 500-GB-Blöcken?
NAS- und Fileshare-Backups werden je angefangene 500 GB mit 10 Punkten gezählt. Bei großen NAS-Datenmengen ist das die Position, über die man vor dem Angebot reden muss — und das tun wir.
Welche Edition ist die richtige?
Hängt vom Funktionsbedarf ab: Standard reicht oft, Enterprise bringt Funktionen, die viele Kunden tatsächlich nutzen — kostet aber mehr Punkte pro VM. Das rechnen wir im Gespräch für deinen Fall durch.
Was kostet ein Punkt in Euro?
Den aktuellen Punktpreis bekommst du in deiner individuellen Kalkulation — dort Zeile für Zeile nachrechenbar, ohne Kleingedrucktes.
Mein Kunde hat schon eine eigene Veeam-Lizenz — zählen dann auch Punkte?
Bei Cloud Connect: ja, aber nach einer eigenen Tabelle. Die Regel erklären wir auf der Seite Veeam Cloud Connect Kosten.
Sven-Jendrik Timmermann, Geschäftsführer SJT SOLUTIONS

Sven-Jendrik Timmermann · 7× vExpert · 20 Jahre Backup & Virtualisierung

Rechne dein Angebot selbst nach — oder lass es uns tun

Schick uns kurz, wie viele VMs, Server und Arbeitsplätze dein Kunde hat. Du bekommst eine Kalkulation mit dem aktuellen Punktpreis, die du Zeile für Zeile selbst nachrechnen kannst.

Kostenlos und unverbindlich. Alle Antworten zum Nachlesen: FAQ Veeam Pay-per-Use