Wenn du deinem Kunden einen Wechsel des Backup-Anbieters vorschlägst, ist der größte Einwand nicht der Preis — es sind die Bestandsdaten. Hier ist die ehrliche Antwort, die du deinem Kunden geben kannst und die dir kaum ein Anbieter mitliefert.
Er hat recht: Terabyteweise Bestands-Backups von einem System ins andere zu kopieren ist meist unverhältnismäßig — teuer, langsam, fehleranfällig. Deshalb machen wir es anders: gar nicht.
Backups sind keine Daten für die Ewigkeit, sondern Daten mit Ablaufdatum. Jede Sicherung hat eine Aufbewahrungsfrist — und danach ist sie ohnehin weg. Diesen Mechanismus nutzt der saubere Wechsel:
Ab Stichtag sichern alle Jobs auf das neue Ziel — mit frischer Vollsicherung (bei großen Mengen per Seeding).
Die alte Umgebung bekommt keine neuen Backups mehr, bleibt aber für Restores lesbar — bis die Aufbewahrungsfristen ablaufen.
Mit der letzten abgelaufenen Frist wird das alte System abgeschaltet. Kein Datenverlust, keine Migration — kein totes Silo.
Alte Lizenz oder Speichervertrag gegen die Einsparung der neuen Umgebung rechnen. Manchmal lohnt sofort, manchmal der Stichtag zum Vertragsende.
Für die Übergangszeit zahlst du kurz doppelt Speicher — dafür ist jede Sicherung jederzeit wiederherstellbar. Das gehört ehrlich eingepreist, und genau das tun wir.
Wohin gewechselt wird, ist dabei deine Wahl: externes Backup-Ziel im deutschen Rechenzentrum für den Speicher, Veeam Pay-per-Use für die Lizenz — einzeln oder zusammen.
Sven-Jendrik Timmermann · 7× vExpert · 20 Jahre Backup & Virtualisierung
Schick uns kurz: aktuelles Backup-Ziel deines Kunden, Datenmenge, Restlaufzeiten. Du bekommst den Wechselplan mit Stichtag und Parallelbetriebs-Zeitraum — transparent gerechnet, ohne totes Silo.
Kostenlos und unverbindlich. Alle Antworten zum Nachlesen: FAQ Veeam Pay-per-Use