Anbieterwechsel · Altdaten

Backup-Anbieter wechseln, ohne Altdaten zu verlieren

Wenn du deinem Kunden einen Wechsel des Backup-Anbieters vorschlägst, ist der größte Einwand nicht der Preis — es sind die Bestandsdaten. Hier ist die ehrliche Antwort, die du deinem Kunden geben kannst und die dir kaum ein Anbieter mitliefert.

„Wir können die Daten nicht migrieren. Keine Chance. Ohne unfassbar viel Aufwand.“ IT-Dienstleister über seine zwei Alt-Systeme — er nannte sie „zwei tote Silos“.

Die ehrliche Antwort: Migrieren muss man fast nie

Er hat recht: Terabyteweise Bestands-Backups von einem System ins andere zu kopieren ist meist unverhältnismäßig — teuer, langsam, fehleranfällig. Deshalb machen wir es anders: gar nicht.

Backups sind keine Daten für die Ewigkeit, sondern Daten mit Ablaufdatum. Jede Sicherung hat eine Aufbewahrungsfrist — und danach ist sie ohnehin weg. Diesen Mechanismus nutzt der saubere Wechsel:

1

Neue Kette starten

Ab Stichtag sichern alle Jobs auf das neue Ziel — mit frischer Vollsicherung (bei großen Mengen per Seeding).

2

Altes System einfrieren

Die alte Umgebung bekommt keine neuen Backups mehr, bleibt aber für Restores lesbar — bis die Aufbewahrungsfristen ablaufen.

3

Kontrolliert auslaufen

Mit der letzten abgelaufenen Frist wird das alte System abgeschaltet. Kein Datenverlust, keine Migration — kein totes Silo.

Was in die Wechselrechnung gehört

Restlaufzeiten

Alte Lizenz oder Speichervertrag gegen die Einsparung der neuen Umgebung rechnen. Manchmal lohnt sofort, manchmal der Stichtag zum Vertragsende.

Parallelbetrieb

Für die Übergangszeit zahlst du kurz doppelt Speicher — dafür ist jede Sicherung jederzeit wiederherstellbar. Das gehört ehrlich eingepreist, und genau das tun wir.

Wohin gewechselt wird, ist dabei deine Wahl: externes Backup-Ziel im deutschen Rechenzentrum für den Speicher, Veeam Pay-per-Use für die Lizenz — einzeln oder zusammen.

Häufige Fragen

Wie lange laufen alt und neu parallel?
So lange, wie die Aufbewahrungsfristen der alten Backups es verlangen — oft wenige Wochen bis Monate. Die alte Umgebung ist dabei nur noch Lesezugriff für Restores.
Wie kommt die Erstsicherung aufs neue Ziel?
Bei normalen Datenmengen über die Leitung, bei großen per Seeding — Erstsicherung lokal erstellen und einliefern, danach laufen nur noch Inkremente. Das planen wir in der Einrichtung.
Was ist mit Backups, die lange aufbewahrt werden müssen (GoBD, Archiv)?
Lange Aufbewahrungspflichten sind ein Archiv-Thema, kein Backup-Thema — die betroffenen Stände lassen sich gezielt exportieren, statt das ganze Silo zu migrieren. Das klären wir vor dem Wechsel.
Bin ich beim neuen Anbieter dann nicht wieder gefangen?
Nein — derselbe Mechanismus funktioniert auch in die andere Richtung: Deine Backups liegen im Veeam-Standardformat, der Vertrag ist monatlich. Ein Anbieter, der dich halten will, muss es über Leistung tun.
Sven-Jendrik Timmermann, Geschäftsführer SJT SOLUTIONS

Sven-Jendrik Timmermann · 7× vExpert · 20 Jahre Backup & Virtualisierung

Rechnen wir den Wechsel deines Kunden einmal ehrlich durch

Schick uns kurz: aktuelles Backup-Ziel deines Kunden, Datenmenge, Restlaufzeiten. Du bekommst den Wechselplan mit Stichtag und Parallelbetriebs-Zeitraum — transparent gerechnet, ohne totes Silo.

Kostenlos und unverbindlich. Alle Antworten zum Nachlesen: FAQ Veeam Pay-per-Use